Yoga stammt aus Indien. Das Individuum wird als ein Reisender in einem Wagen gesehen: Der Wagen ist der Körper, der Kutscher der Verstand, die Pferde die fünf Sinnesorgane und der Fahrgast selbst die Seele. Das Geschirr heißt im Indischen „Yoga“. Die ältesten Aufzeichnungen finden sich in den Upanishaden. Der wichtigste Quelltext des Yoga ist das Yoga-Sutra des Patanjali.
Yoga hat positive Effekte auf die physische und die psychische Gesundheit. Es trainiert Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und Muskelausdauer, aktiviert Muskeln, Sehnen, Bänder, Blut- und Lymphgefäße und verbessert so die Durchblutung. Es kräftigt die Rückenmuskulatur und trägt zu einer besseren Körperhaltung bei.
Die Yogaübungen – die Asanas – verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und sollen Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Sie fördern die Atmung und Konzentration, verbessern die Vitalität und schaffen zugleich eine Haltung der inneren Ruhe.
Yoga hat auf viele Menschen eine ausgleichende Wirkung, wirkt den Folgen von Stress entgegen und erhält die Leistungsfähigkeit. Der westliche Sprachgebrauch fasst körperbetonte Yoga-Praktiken unter dem Oberbegriff Hatha Yoga zusammen.
